«nE>in!» 🔻stell dir vor

Hoi

Wir lancieren eine landesweite Bewegung für eine empathische Demokratie.🔻 Die Stiftung Mercator Schweiz ist unsere Förderpartnerin. (Ja, du hast richtig gelesen, endlich hat es mit einer Stiftung geklappt, wir können es immer noch nicht richtig glauben!!! DANKE an alle, die am Antragsprozess mitgewirkt haben und für die Begleitung, Flurina Wäspi.)

Endlich, aber was bedeutet das genau?!


(etwas vorweg, unten verlinkt)
9. sE>ndung «nE>in!» Grenzen setzen als kollektive Praxis | Kreativität des Neins

🎧 Warum Beziehungen aufblühen, wenn wir Grenzen kommunizieren. Tanjas und Laras grösste Fails beim Grenzen-Setzen und warum ein klares «nein» eine kollektive und keine individuelle Praxis ist, besonders in einem ausbeuterischen System.


In Kürze:

🔻 Die Empathie Initiative entwickeln wir zu unserem neuen «empathisch-demokratischen Ressort» (inhaltlich mehr dazu weiter unten).

🔻 Das Projekt Empathie Stadt Zürich bleibt unverändert unsere Basis. An dieser Stelle möchten wir betonen, dass weiterhin alle bei uns willkommen sind, auch Leute, die wenig oder keine Kapazität für die Veränderung unserer Demokratie haben.*

Wenn du gerade keine empathisch-demokratischen Gedanken lesen willst, dann scroll nach unten, da findest du: 

  1. 9. sE>ndung «nE>in!» Grenzen setzen als kollektive Praxis | Kreativität des Neins
  2. Der grosse Saal im Debattierhaus Karl der Grosse ist für uns reserviert. Sei dabei und schnuppere E> Luft. 
  3. Die Generation E>

* Weil sie im Alleingang Kinder grossziehen, behindert sind oder werden, chronisch krank ein Leben meistern, mehrere Jobs gleichzeitig rocken, tagtäglich Bildungsarbeit bezüglich ihrer Diskriminierung leisten, psychisches Leid oder Traumatisierung überleben, etc. Alle sind bei uns willkommen, genau in dem Umfang, der möglich ist. Meldet euch, wenn wir was tun können, um unsere Arbeit zugänglicher zu machen.


(noch was vorweg, unten verlinkt)
Es gibt etwas, das alle Generationen durchdringt: Die Generation E> umfasst alle, die heute leben. Darum sind Menschen aller Generationen eingeladen, mit uns die Gen E> aufleben zu lassen.


Es braucht Menschen, die Imaginationskraft kultivieren.

Dieser Text ist für alle, die mehr über die neue Empathie Initiative erfahren und unsere Gedanken über eine empathische Demokratie lesen wollen. Wir beginnen mit unseren Sorgen und unserem Ärger, beschreiben dann unsere Vision und enden mit den ersten konkreten Schritten, die bereits in Planung sind.


Wir sind der Meinung, dass eine Demokratie nicht einfach aus der Vergangenheit geerbt werden kann. Sie ist eine Praxis, die von jeder Generation unter veränderten Umständen weiterentwickelt und mit Leben gefüllt werden muss.


Unsere Demokratie beschert uns Ärger und Sorgen.

🔻 Wir ärgern uns über unsere Demokratie.

Mit unserem Unmut sind wir nicht alleine. Wusstet ihr, dass die Mehrheit der schweizer Bevölkerung findet, dass sie von der Politik nicht richtig vertreten wird?* Auch international nimmt das Vertrauen in Regierungen ab.** Heutige demokratische Institutionen scheinen immer weniger auf die Bedürfnisse ihres Volkes eingehen zu können.

Entgegen der weit verbreiteten Gewohnheit, Fehler bei Einzelpersonen zu suchen, vermuten wir, dass es nicht (oder bestimmt nicht nur) an der Inkompetenz einzelner Personen liegt, die in unserer Verwaltung, im Parlament oder in der Regierung sitzen. Wir ärgern uns vielmehr darüber, dass die Prozesse und Abläufe unserer demokratischen Institutionen schwerfällig sind und aus der Vergangenheit stammen. Auch mit diesem Ärger sind wir nicht alleine. Innerhalb staatlicher Institutionen gibt es immer mehr Stimmen, die infrage stellen, dass bestehende Strukturen, Prozesse und Kulturen zeitgemäss sind. Erschwerend hinzu kommt, dass politische Institutionen stark von profitorientierten Lobbyinteressen grosser Konzerne beeinflusst werden. Besonders Tanja und Noah kennen die strukturellen Limitationen bestehender Institutionen aus eigener Erfahrung. Tanja war Zentralsekretärin der Juso Schweiz und später Parlamentarierin in der Stadt Bern und Noah arbeitete als wissenschaftlicher Politikberater für europäische Institutionen, unter anderem im Deutschen Bundestag.

Wir sind der Meinung, dass eine Demokratie nicht einfach aus der Vergangenheit geerbt werden kann. Sie ist eine Praxis, die von jeder Generation unter veränderten Umständen weiterentwickelt und mit Leben gefüllt werden muss. Dazu wollen wir beitragen, um unsere Demokratie zu verjüngen und das Vertrauen der Bevölkerung in die partizipative Staatsform wiederherzustellen.***

🔻 Wir sorgen uns auch.

Wir vertreten den Grundsatz, dass sich demokratische Lösungen nicht ohne Dialog erarbeiten lassen. Darum beunruhigt es uns, wenn sich gesellschaftliche Gruppen nicht mehr über Differenzen hinweg verständigen können, was wir mit zunehmendem Unbehagen bereits seit Jahren in der Klimadebatte, bei Genderthemen (ein Dauerbrenner), zugespitzt beim Thema Covid und Impfen und nun erneut im Diskurs über den Nahostkonflikt erleben und erlebt haben. Wir machen uns Sorgen, dass unsere Demokratie vermehrt von Polarisierung, Hetze und Hass geprägt ist und wir als Gesellschaft damit unsere Handlungsfähigkeit verlieren.

* Spreiter, Mirjam. Das Vertrauen in die Politik nimmt ab: Immer mehr Menschen fühlen sich von der Politik nicht mehr richtig vertreten. Ein Weckruf für Politikerinnen und Politiker? SRF, 2023. Link zum Video

** OECD. Government at a Glance 2023. OECD Publishing, 2023.

*** Hierzu schwebt uns einiges vor. Um den Rahmen für heute nicht zu sprengen – ihr werdet noch viel von uns zu diesem Thema hören – hier einfach ein Beispiel: Wir experimentieren mit inklusiveren Wegen, wie demokratische Entscheide getroffen werden können. Mehr dazu im zweiten Teil unserer allerersten sE>ndung. Sie ist kein Podcast, sondern ein Hörerlebnis mit Sound von ali dada und mfj rulla.


Solange gewisse Personengruppen den demokratischen Prozess dominieren und andere Stimmen systematisch überhört werden, aber auch wenn wir den Kontakt zueinander total abbrechen und nur noch in unseren Echokammern verweilen, verpassen wir, weswegen wir eigentlich hier sind.



Wir sind nicht hier, um einander zu dominieren, bekämpfen und bekriegen, sondern um als vereinte Menschheitsfamilie und in Gemeinschaft mit der mehr-als-menschlichen Welt ein sinnhaftes, schönes, lustvolles und harmonisches Leben zu gestalten; nicht nur für uns, sondern auch für alle Generationen nach uns.


Wollen wir ein sinnhaftes, schönes, lustvolles und harmonisches Leben gestalten?

Deshalb erachten wir es für eine funktionierende Demokratie als unentbehrlich, dass wir wieder lernen, einander zuzuhören und aufeinander einzugehen, auch wenn, oder besser gesagt, gerade weil wir unterschiedliche Hintergründe und intersektionale Prägungen haben. Solange gewisse Personengruppen den demokratischen Prozess dominieren und andere Stimmen systematisch überhört werden, aber auch wenn wir den Kontakt zueinander total abbrechen und nur noch in unseren Echokammern* verweilen, verpassen wir, weswegen wir eigentlich hier sind: Nicht, um einander zu dominieren, bekämpfen und bekriegen, sondern um als vereinte Menschheitsfamilie und in Gemeinschaft mit der mehr-als-menschlichen Welt** ein sinnhaftes, schönes, lustvolles und harmonisches Leben zu gestalten; nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kinder, Kindeskinder und alle Generationen, die nach uns kommen.

🔻 Um es in Jacinda Ardens Worten zu sagen: «If we focus only on being seen to be the strongest, most powerful person in the room, then we lose what we’re meant to be here for. So I’m proudly focused on empathy, because you can be both empathetic and strong.» ***

Klingt das zu idealistisch für dich? Das können wir verstehen. Manchmal fällt es auch uns schwer, angesichts aktueller Entwicklungen Hoffnung aufrechtzuerhalten. Wir leben in Zeiten, in denen es leicht fällt (und vielleicht auch en vogue ist), zynisch zu werden. Aus der Geschichte haben wir gelernt, dass es gerade in solchen Zeiten Menschen braucht, die Imaginationskraft kultivieren, sich der Vision einer schöneren Welt verschreiben und praktikable Wege in die Richtung der Vision aufzeigen. Das wollen wir tun.

* Das Wort «Echokammer» bezeichnet eine Umgebung, in der eine Person nur mit Überzeugungen konfrontiert wird, die ihre bereits bestehenden Überzeugungen bestätigen. Widersprüchliche Meinungen oder Gegenargumente werden komplett ausgeblendet. Ein Beispiel dafür sind Soziale Medien, deren Algorithmus Personen nur das anzeigt, was ihren Meinungen und Likes entspricht. Dies kann zu sogenannten «neotribalen» Social-Media-Gruppen führen, die sich über weitläufig geteilte Glaubenssysteme verbinden und sich stark von anderen Gruppen abgrenzen.  Terren, Ludovic, and Rosa Borge-Bravo. «Echo chambers on social media: A systematic review of the literature.» Review of Communication Research, 2021

** Wir verwenden den Ausdruck «mehr-als-menschliche Welt» im Sinne von David Abram, der diesen Ausdruck prägte, um sich auf die Umwelt zu beziehen. Abram, David. The spell of the sensuous: Perception and language in a more-than-human world. Vintage, 2012.

***Jacinda Arden war die 40. Premierministerin von Neuseeland. Blackwell, Geoff. Jacinda Ardern: ‹Political leaders can be both empathetic and strong›. The Guardian, 2020.


Aus der Geschichte haben wir gelernt, dass es gerade in solchen Zeiten Menschen braucht, die Imaginationskraft kultivieren, sich der Vision einer schöneren Welt verschreiben und praktikable Wege in die Richtung der Vision aufzeigen. Das wollen wir tun.



Unter einer empathischen Demokratie verstehen wir eine Demokratie, in der Lösungen nicht gegeneinander, sondern miteinander erarbeitet werden. Wir wollen das lebensfeindliche Teile-und-Herrsche-Prinzip durch die Anerkennung geteilter Menschlichkeit und die Frage «Wie ist es wohl, du zu sein?» ersetzen.


Die Empathie Initiative konkret

Unter einer empathischen Demokratie verstehen wir eine Demokratie, in der Lösungen nicht gegeneinander, sondern miteinander erarbeitet werden. Wir wollen das lebensfeindliche Teile-und-Herrsche-Prinzip* durch die Anerkennung geteilter Menschlichkeit und die Frage «Wie ist es wohl, du zu sein?» ersetzen.

Was wir planen und bereits umsetzen:

🔻 Es ist eine zentrale demokratische Fähigkeit, die Aufmerksamkeit im Diskurs, in Entscheidungs- oder Konfliktsituationen nicht nur auf die In-Group, sondern auch empathisch auf Andersdenkende zu lenken. Diese Fähigkeit bildet das Fundament dessen, was wir seit dem Beginn unseres Projektes vermitteln. In den kommenden Jahren werden wir unsere Bildungsarbeit vom bisherigen Fokus auf Zürich auf weitere Kantone ausweiten.

🔻 Zusätzlich planen wir die Institutionalisierung von empathie-basierten Prozessen. Wir sind bereits in der Planung von Pilotprojekten mit der Verwaltung in zwei Kantonen (Umweltschutz und Justiz). Wenn diese Projekte konkreter werden, berichten wir selbstverständlich mehr darüber.

🔻 Wenn du aber bereits jetzt mehr willst und in einer öffentlichen Institution arbeitest, in einem Parlament sitzt oder gar deliberative Bürgerbeteiligungsprozesse planst, freuen wir uns sehr, wenn du uns kontaktierst. Wir unterstützen darin, eine empathische Kultur zu etablieren sowie Abläufe und Strukturen inklusiv und wirkungsvoll umzudenken.**

🔻 Ausserdem gehen wir davon aus, dass unser System nicht nur «da draussen», sondern auch in unserem Denken und in unserem Sprachgebrauch in kollektiv unhinterfragten Annahmen sitzt. Auch da werden wir mit der Empathie Initiative weiterhin ansetzen. Wir leisten Narrativarbeit (du sitzt in diesem Moment davor🤠 sowie in unserer sE>ndung und auf Instagram) und regen dazu an, sprachliche Konventionen sowie internalisierte Verhaltensweisen und gesellschaftliche Annahmen kritisch zu hinterfragen. Zum Beispiel die Idee, dass Emotionen in der Politik keine Rolle spielen. (Schon mal hinterfragt? Falls nicht, eine kleine Inspiration in den Postskripta.)

🔻 Schliesslich planen wir künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum, weil wir an die Kraft direkter Aktionen glauben und um mit Menschen zu interagieren, die von sich aus nie und nimmer Interesse an einer empathischen Demokratie zeigen würden.

* Die Redewendung «teile und herrsche» bezeichnet eine Strategie der Machtausübung, die beinhaltet, dass eine herrschende Person oder Gruppe Verbündete spaltet, um Konflikte zwischen ihnen zu schüren und solidarisches Handeln zu verhindern, damit die eigene Macht gestärkt wird. Case, Charleen R., and Jon K. Maner. «Divide and conquer: When and why leaders undermine the cohesive fabric of their group.» Journal of personality and social psychology 107.6, 2014.

** Gebiete, auf die wir uns fokussieren, sind Beteiligungungsprozesse, inklusive und wirksame Entscheidungsprozesse, empathische Deliberation, Selbstorganisation, Feedback-Kultur, Burnout-Prävention und psychische Gesundheit, Konfliktprävention und Konfliktlösung.


In den kommenden Jahren weiten wir unsere Bildungsarbeit vom bisherigen Fokus auf Zürich auf weitere Kantone aus, unterstützen wir die Institutionalisierung von empathie-basierten Prozessen, leisten wir Narrativarbeit und planen künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum.



Wenn du aber bereits jetzt mehr willst und in einer öffentlichen Institution arbeitest, in einem Parlament sitzt oder gar deliberative Bürgerbeteiligungsprozesse planst, freuen wir uns sehr, 💌 wenn du uns kontaktierst.


Hast du Lust, die neue Empathie Initiative zu unterstützen?

Hier sind zwei Möglichkeiten:

  1. Das Stiftungsgeld lässt uns für den Moment aufatmen. Eine langfristige Lösung ist es aber nicht. Wir brauchen mehr Fördermitglieder, die uns mit einem monatlichen Beitrag finanziell zur Seite stehen. Werde heute unser Fördermitglied. Die Website, um Mitglied zu werden, ist noch die alte. Wir sind zu sehr mit unserer direkten Arbeit beschäftigt und das Webdesign hinkt uns meistens etwas hinterher. Das Geld wird zu 100 % für eine empathische Demokratie eingesetzt.*
  2. Alle, die heute bei uns arbeiten, haben mit einem Grundlagenkurs in Empathie und Konfliktlösung angefangen. Wenn du unsere Arbeit kennenlernen möchtest oder sie bereits kennst und deine Leute zu uns einladen willst, am 26. 2. findet der nächste unverbindliche Schnupperabend unseres Grundlagenkurses in Empathie und Konfliktlösung statt (du kannst zahlen, was du willst, inklusive null). Der grosse Saal im Debattierhaus Karl der Grosse ist für uns reserviert. Sei dabei und schnuppere E> Luft.

*Willst du wissen, wie unser Budget aussieht? Frag uns, wir geben transparent Bescheid. (Spoiler: Lohnkosten sind unsere Hauptausgaben und sie sind tiefer als angenehm für uns.)

So, das war’s von uns. Falls du alles gelesen hast, freut es uns besonders. Aber so oder so freuen wir uns, dass du auf unserem Newsletter bist. Lass mal von dir hören.

Liebe Grüsse
E> Annabelle, Tanja, Livio, Barbara, Michelle, Noah

PS: Wie versprochen, räumen wir hier mit dem Mythos der Unwichtigkeit von Emotionen auf. Demokratische Entscheidungen, Diskussionen und Bewegungen werden oft von Emotionen beeinflusst. Hier sind einige Beispiele:

  • Wahlen und Abstimmungen: Politische Botschaften, Rhetorik und Ereignisse können starke emotionale Reaktionen hervorrufen und das Verhalten bei Abstimmungen und Wahlen beeinflussen.
  • Öffentliche Meinung: Emotionale Ereignisse oder Themen können die öffentliche Meinung prägen.
  • Politische Mobilisierung: Emotionen können Menschen dazu motivieren, sich politisch zu engagieren. Wut, Empörung oder Hoffnung können treibende Kräfte hinter demokratischen Bewegungen sein.
  • Demokratische Entscheidungen: Personen, die in der Politik tätig sind, können von Emotionen beeinflusst sein, wenn sie politische Entscheidungen treffen.

PPS: Unsere Bildungsarbeit betrifft nicht nur Empathie, sondern auch, wie wir mit unseren und den Emotionen anderer verantwortungsvoll umgehen können. Emotionen sind Teil unserer körperlichen Intelligenz. Wenn wir sie nicht unterdrücken, unterstützen sie uns, unsere und die Bedürfnisse anderer zu verstehen sowie eigene Grenzen zu setzen und Grenzen anderer zu respektieren.

PPPS: Ein weiterer Mythos, der sich in unserer Gesellschaft seit der Antike hält (why?!), ist die Überbewertung der Rationalität sowie die dazugehörige Abwertung der Intelligenz unserer Emotionen. Die patriarchale Verbindung von Emotionalität mit Weiblichkeit und deren Abwertung könnte dazu beigetragen haben, dass sich dieser Mythos so hartnäckig in unserer Gesellschaft hält. Falls du dich dabei ertappst, zu denken, deine Emotionen seien weniger wert als dein Verstand: Heute wissen wir, für reife politische Entscheidungen (sowie für reife private Entscheidungen) brauchen wir beide Aspekte unseres Verstandes: Nicht nur das Denken, sondern auch das (Ein)fühlen.

PPPPS: Also spread the news: Lasst uns mit dem Mythos aufräumen, dass Emotionen unkontrollierbare, störende Kräfte sind, sondern reclaimen, dass Gefühle sowie empathisches Einfühlungsvermögen wichtige Aspekte menschlicher Erfahrung sind, die den demokratischen Diskurs stärken, wenn sie sinnvoll integriert werden.

PPPPPS: Wir hegen Bedenken darüber, dass populistische Bewegungen Emotionen möglicherweise gezielt manipulativ ansprechen, um bestimmte Reaktionen oder Handlungen zu provozieren. Damit emotionale Manipulation unsere Demokratie nicht untergräbt, brauchen wir darum eine reife gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Emotionen. Sie macht uns weniger anfällig für Manipulation und begünstigt, demokratische Diskussion auf eine konstruktive und verantwortungsbewusste Weise zu führen.

PPPPPPS: 🔻Gen E> Ladet eure Eltern oder sonstige Personen der Generation E> in die Empathie Stadt ein. Die Generation E> umfasst alle, die heute leben. Darum sind Menschen aller Generationen (junge Erwachsene bis Ururgrosseltern) eingeladen, mit uns in diesem Kurs die Gen E> aufleben zu lassen.

PPPPPPPS: 🔻Schnuppen 26.2.

PPPPPPPPS: 🔻9. sE>ndung «nE>in!» Warum Beziehungen aufblühen, wenn wir Grenzen kommunizieren, Tanjas und Laras grösste Fails beim Grenzen-Setzen und warum ein «nein» eine kollektive Praxis ist.

PPPPPPPPPS: Heute mal wieder viele Postskripta, gäll?

PPPPPPPPPPS: Die weltpolitische Lage lechzt nach Konfliktlösungsfähigkeiten. Es sind noch 4 von 50 Plätzen frei im Jahrestraining Conflict-Mediation & Systemic Lense with Yoram Mosenzon, Tanja Walliser, and Livio Lunin.

PPPPPPPPPPPS: Falls du diesen Newsletter verpasst hast: Hier schreiben wir ausführlich darüber, wie Konflikt in Gewalt eskaliert.

PPPPPPPPPPPPS:  🔻❤️

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